anke zapf-vaknin

Bild: Serge Le Goff

Anke Zapf-Vaknin, geb. 1980 in Stralsund, studierte Musik und Bewegung/Rhythmik an der Berliner Universität der Künste. Ihre Studienschwerpunkte lagen in den Bereichen Tanz-/ Bewegungsimprovisation und bewegungskompositorisches Arbeiten mit Neuer Musik. 

2005/2006 absolvierte sie ein Auslandsjahr an der Rubin Academy of Music and Dance in Jerusalem, wo sie neben einer Vertiefungen der Bereiche Tanzimprovisation,  Feldenkraismethode und Kitaido die improvisationsbasierte Tanztechnik „Gaga“ von Ohad Naharin sowie die improvisatorische Arbeitsweise des Tänzers und Choreographen Julyen Hamilton kennen lernte. Eine Reihe verschiedener Workshops während und nach dem Studium schlossen hieran an. Hiervon zu nennen sind vor allem Julyen Hamilton, Amos Hetz, Ronald Blum, Fe Reichelt. Weitere wichtige Lehrer waren: Anat Shamgar (Tanzimprovisation), John Claude Jones (musikalische Improvisation), Aviv Tatarsky (Kitaito), Eilat Almagor, Irene Sieben und Ute Birk (Feldenkrais), Erneste Junge (Ausdruckstanz, Tanzimprovisation) und Stefan Hahn (Tanz, Choreographie).

Nach ihrem Studium begann sie eine Tätigkeit als Tanzpädagogin bei Perform[d]ance e.V. in Stralsund und machte parallel dazu die berufsbegleitende Ausbildung ‚Somatic Movement Art Training‘ in Berlin, innerhalb derer die wesentlichen Inhalte des Body Mind Centering (BMC)  mit den Elementen Bewegungskomposition/Tanzimprovisation/Performance verbunden wurden.

Seit 2011 lebt sie mit ihrer Familie in Tübingen. Nach einer längeren Pause, die sie ihrem heute siebenjährigen Sohn widmete, begann sie mit der Erarbeitung neuer Unterrichts- und Performancekonzepte, in die sie ihre weit gefächertern Erfahrungen in den Bereichen Tanzimprovisation und Körperarbeit einfließen lässt.  Weitere Workshops und Fortbildungen seitdem:

Philipp Van der Heijden: Choreographisches Arbeiten mit Jugendlichen in Frankfurt  

Birgit Rohloff und Carola Portenlänger: Jacoby-/Gindler-Arbeit in Kassel

Matan Zamir und Nicola Mascia: The Unlearning Process – Tanzworkshop mit körperlich behinderten Menschen im Rahmen von Tanzfähig e.V. in Berlin

Julyen Hamilton: Working with Objects in Berlin


Performance-/Installations-Arbeiten 

2018

  • „inter I +II“
  • „Was ist Tanz?“
  • „Dina was a dog“
  • Brunnenperformance zum Projekt „Neptunbrunnen“ unter der künstlerischen Leitung von Serge le Goff 
  • „urban gestures“
  • „Luzide Begegnung(en) in einem dunklen Raum“ – transmediale Improvisationsperformance für Musik, Tanz und Diaprojektion

2017

  • transmediale Projektreihe „Lebendigkeiten“ – Kunstrecherche, Performance, Lesung, Malaktion in Kooperation mit Dieter Löchle (Bildende Kunst, Grafik, Lesung, Performance) und Thierry Giannarelli (Tänzer, Choreograph, FR)

2016

  • „Soloperformance: Vier Frauen“: Solo-Performance im Rahmen des Ausstellungs-Rundgangs „Wintergrillen“, Villa Kolb, Karlsruhe.
  • „Participation Performance“ Künstlerische Leitung für Gruppen-Performance zur Ausstellung „Medea“ von Nina Nielebock, Kulturhalle Tübingen.
  • „Dina Fir: Eine improvisierte Tanz- und Objektperformance hinter Glas“ im Rahmen der 6. Tübinger Kulturnacht
  • „See“: Keller-Installation im Rahmen der „Kunst im Tuffsteinkeller“, Honau

2015

  • Künstler-Trio drei K: „Strandgut“, LAG Reutlingen  (Bühnenprojekt in zwei Räumen. Bewegungsimprovisation. Sprachimprovisation. Percussion.)
  • Künslter-Trio drei K: „Blind Date“, ‚Raum 3‘ Tübingen (Frei improvisierte Begegnung mit dem Ungewissen.)
  • „Eine improvisierte Installation mit Aufenthaltsgenehmigung“: Installation mit performativen Ereignissen, Tresorraum für elektronische Kunst, Tübingen.
  • Performance zur Ausstellung „fields of vision“ von Andreas Hoffmann und Monika Weber, Galerie peripherie, Tübingen.